Ehemaliges Kirchengebäude in Wittmund zu verkaufen!

Hier können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen und alle Wohnideen auf einer Ebene realisieren!

Anschrift: Knochenburgstr. 20 in 26409 Wittmund

Baujahr: 1973

Baulasten: Eintragung einer Baulast auf dem Flurstück 135 der Flur 10, Gemarkung Wittmund, im Rahmen des Umlegungsverfahrens. Es handelt sich um die Gestattung der Gemeinde Wittmund zu Gunsten der NAK - Flurstück 207 -, den im Gehweg der Knochenburgstraße gelegenen Revisionsschacht der Gemeinde für Reinigungs- u. Kontrollzwecke zu nutzen. 

Nutzfläche: Ca. 236 m²

Grundstücksfläche: Ca. 1.157 m²

Bauleitplanung: Das Grundstück ist ausgewiesen als Fläche für den Gemeinbedarf, Zweckbestimmung Kirche mit II-geschossiger offener Bauweise, GRZ 0,4 u. GFZ 0,8. Für den Lagebereich gilt eine Gestaltungssatzung. Die gegenüberliegende Straßenseite der Knochenburgstraße wird als Kerngebiet ausgewiesen. Bei einer anderweitigen Nutzungsart ist mit der Gemeinde Rücksprache zu halten. Ggfs. reicht ein Antrag auf Nutzungsänderung und eine einfache Ergänzung der Bauleitplanung. 

Kaufpreis: 253.000,00 EUR

Ankaufkosten: Alle durch den An- und Verkauf anfallende Kosten, Grunderwerbssteuer, Notar- und Gerichtskosten sind vom Käufer zu tragen, es fällt keine Courtage an.

Das Angebot ist freibleibend und unverbindlich, der Zwischenverkauf ist vorbehalten.

Ausstattung:

 

  • 10 Stellplätze
  • Teilkeller
  • Ölzentralheizung des Fabrikats Viessmann Vitorond 200
  • Fliesen und Nadelfilz

OBJEKTBESCHREIBUNG:

Die angebotene Immobilie wurde im Jahr 1973 als Kirchengebäude in massiver Bauweise errichtet und wurde durch einen Anbau im Jahr 2000 durch Nebenräume erweitert. Durch seine besondere Architektur erscheint es auf den ersten Blick jedoch nicht als sakrales Gebäude. Rückschlüsse lassen sich nur aus der Kirchendachform und aus den Fensterformen bzw. den Ornamentverzierungen an den Fenstern ziehen. Die Bleiverglasungsfelder können jedoch nicht verlustfrei abgenommen werden, wenn sie durch Isolierglasrahmen ersetzt werden. Im Inneren wären für die Umnutzung zu einem Wohnhaus lediglich einige Anpassungen des Grundrisses erforderlich. Das Gebäude verfügt insgesamt über ca. 236 m² Nutzfläche, die sich auf dem ebenerdigen Erdgeschoss sowie dem Teilkeller verteilen. Die Nutzräume im Erdgeschoss grenzen alle an den größtem Raum, dem ehemaligen Kirchensaal, an. Dieser könnte zu einem Wohn- und Esszimmer umgebaut werden. Durch einen Durchbruch zum ehemaligen Putz- und Kinderraum, welche zur gemütlichen Küche umfunktioniert werden könnten, würde man die zubereiteten Speisen einfach auftischen können. Die ehemalige Sakristei befindet sich gleich rechts neben der geräumigen Eingangshalle. Aus den fast 12 m² mit angrenzendem WC könnte man ein gemütliches Schlafzimmer machen. Die 2 separaten Sanitäranlagen links vom Kirchensaal könnten zu einem Vollbad zusammengeschlossen werden. Das behindertengerechte WC neben dem potenziellen Elternschlafzimmer kann ohne große Umbaumaßnahmen genutzt und ggf. lediglich mit einer Dusche erweitert werden. Der Jugendraum würde ein weiteres Schlaf- oder Arbeitszimmer darstellen können und damit das Raumangebot abschließen. Im Teilkeller sind die Heizungsanlage, der Tankraum und der Abstellraum untergebracht. Die Beheizung der Räume findet über eine zentrale Ölheizung statt. Bei der Heizung handelt es sich um das Fabrikat Viessmann Vitorond 200 aus dem Jahr 2006 mit einem Stahltank aus 1974 und 7.200 Liter Fassungsvermögen. Die Warmwasserversorgung erfolgt über Durchlauferhitzer als Unterbaugeräte.

Das Grundstück ist im Rahmen des B-Planes als SO Kirche ausgewiesen, liegt aber in unmittelbarer Lage zu einem Wohngebiet. Die Lage im Bereich des Wohnhausgebietes und am Rande des MK = Kerngebietes der Stadt Wittmund ist von Vorteil. Im Allgemeinen kann davon ausgegangen werden, dass die Bebauung bzw. Nutzungsänderung des Grundstückes als künftiges Wohnhaus realisierbar sein müsste. Auch ist eine Umnutzung zu einer gewerblichen Immobilie als Büro- oder Praxishaus denkbar. Für eine gewerbliche Nutzungsart wären schon jetzt ausreichend Stellplätze auf dem Grundstück nachweisbar. Entsprechende Planung und Zustimmung einer Nutzungsänderung durch die Baubehörde vorausgesetzt. Eine Bauvoranfrage bei der Stadt sollte dennoch gestellt werden, da der Verkäufer die Umnutzung nicht gewährleisten kann. Hinsichtlich der energetischen Situation des Bewertungsobjektes wird vorsorglich darauf hingewiesen, dass im Falle eines Eigentümerwechsels Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeinsparung aufgrund der Bestimmungen der EnEV gefordert werden könnten.

 

BAUSUBSTANZ:

Das ehemalige Kirchengebäude hat einen massiven Außenwandaufbau mit Verblendung, Kerndämmung und KS-Innenmauerwerk. Es verfügt sowohl über ein Flachdach als auch über einem geschwungenen, abfallenden Steildach zum Kirchsaal.  Das Flachdach mit Holzbalkenlage, Aufschalung und 2-lagigem Pappdach befindet sich augenscheinlich in einem soliden Zustand. Zwischen den Balken befindet sich eine 140 mm starke Isolierung. Die Unterdecke besteht aus Gipskarton auf Sparschalung. Neben den Fenstern mit Bleiverglasung gibt es zum Teil neuere Holzfenster etwa aus dem Jahr 2010. Die übrigen Fenster befinden sich noch im Ursprungszustand und sind einfachverglast. Die Dachschräge im Andachtsraum ist aus Holzpaneele, die sonstigen Decken sind aus Gipskarton.

 

LAGEBESCHREIBUNG:

Die Immobilie befindet sich auf einem rechteckig geschnittenen Eckgrundstück in Nord-Südausrichtung. Die Ostseite liegt zur Hauptstraße, die Westseite grenzt an das Wohngebiet an. Auf der Südseite steht im Grenzbereich zudem ein einfaches Gartengerätehaus hinter einer Hecke. Das gesamte Grundstück befindet sich samt Grünanlagen in einem gepflegten und guten Zustand. Die Lage ist sehr zentral, fußläufig ist die nahe gelegene Innenstadt mit Marktplatz, Sparkasse, Rathaus, Amtsgericht und weitere öffentliche Einrichtungen zu erreichen. Auch das Krankenhaus, die Berufsbildende Schule und die Alexander-von-Humboldt Gesamtschule ist in wenigen Minuten erreichbar.

Wittmund liegt zwischen Aurich und Jever im Nordosten Ostfrieslands. Vom Stadtkern bis zur Küste sind es rund 15 Kilometer. Nach Norden hin stößt die Wittmunder Stadtgrenze mit dem Stadtteil Carolinensiel direkt an die Nordseeküste. Vom Schiffsanleger Harlesiel verkehrt die Fähre zur Nordseeinsel Wangerooge. In Wittmund gibt es eine sehr gute Infrastruktur, weiterbildende Schulen, ein reges Kulturleben sowie zahlreiche Gaststätten, Hotels, Tagungshäuser und Pensionen. Die ärztliche Versorgung ist ebenfalls gesichert.

 

ANSPRECHPARTNER:

DIRK MÜLLER