Ehemaliges Kirchengebäude in Hafennähe zu verkaufen!

Anschrift: Freiligrathstr. 89 in 26384 Wilhelmshaven

Baujahr: 1972

Baulasten: keine Einträge

Nutzfläche: Ca. 428 m²

Grundstücksfläche:  Ca. 1.679 m²

Bauleitplanung: Das Grundstück liegt innerhalb des Geltungsbereiches des B-Plans Nr. 62, Freigebiet Freiligrathstraße. Das Grundstück selbst ist ausgewiesen als Fläche für den Gemeinbedarf, Zweckbestimmung Kirche mit GFZ 0,5 u. Fläche für Stellplätze. Die direkte Nachbarschaft ist mit Wohnhäusern bebaut, hier gilt WA (Allgemeines Wohngebiet) I-geschossige, offene Bauweise, GRZ (Grundflächenzahl) 0,4. Bei einer anderweitigen Nutzungsart ist mit der Stadt Rücksprache zu halten. Ggfs. reicht ein Antrag auf Nutzungsänderung und eine einfache Ergänzung der Bauleitplanung.

Kaufpreis: 280.000,00 EUR

Ankaufkosten: Alle durch den An- und Verkauf anfallende Kosten, Grunderwerbssteuer, Notar- und Gerichtskosten sind vom Käufer zu tragen; es fällt keine Courtage an

AUSSTATTUNG:

  • Stellplätze
  • Teilkeller
  • Ölzentralheizung des Fabrikats Viessmann Vitola
  • Teilw. Isolierverglasung
  • Fliesen und Nadelfilz

OBJEKTBESCHREIBUNG:

Die angebotene Immobilie wurde im Jahr 1972 als Kirchengebäude in massiver Bauweise errichtet. Durch seine besondere Architektur erscheint es auf den ersten Blick jedoch nicht als ein Solches. Rückschlüsse auf ein sakrales Gebäude lassen sich nur aus der geschwungenen Dachform und aus den Ornamentverzierungen an den Fenstern ziehen. Die Bleiverglasungsfelder können zwar nicht verlustfrei abgenommen werden, jedoch durch Isolierglasrahmen ersetzt werden. Dies ist zudem lediglich im ehemaligen Andachtsraum und der Sakristei erforderlich, da die übrigen Fenster bereits eine normale Isolierglasverglasung besitzen. Die äußere Optik des Gebäudes würde durch diese Anpassung einem Wohnhaus sehr nahekommen. Das Flachdach und das ansteigende sowie abfallenden Steildach zum Kirchsaal befinden sich augenscheinlich in einem dem Baujahr entsprechenden guten Zustand.

Das Gebäude verfügt insgesamt über ca. 428 m² Nutzfläche, aufgeteilt auf ein Staffelgeschoss, eine Empore sowie dem Teilkeller. Im Inneren wären für die Umnutzung zu einem Wohnhaus lediglich einige Anpassungen des Grundrisses erforderlich. Es befinden sich im EG neben dem Kirchensaal die Vorhalle mit Garderobe, die Sakristei und 2 Sanitäranlagen. Im Zwischengeschoss liegt der Kinderraum, der Küchen-/Putzraum sowie ein Damen und Herren WC. Diese WC Anlagen müsste man bei einer Umnutzung zum Wohngebäude zu einem Vollbad zusammenlegen. Des Weiteren bietet es sich an, den recht großen Kirchenraum zu einem Wohnzimmer mit Wohnküche und einem weiteren Zimmer wie beispielsweise einem Schlafzimmer aufzuteilen. Zudem müsste die Empore umgebaut werden, sodass man eine Zwischendecke einziehen und eine komplette Etage daraus realisieren kann. Im Teilkeller sind der Vorraum, die Heizungsanlage, der Tankraum und der Abstell-/Geräteraum untergebracht. Der Geräteraum ist nur über die Außentreppe zugänglich. 

Das Grundstück ist im Rahmen des B-Planes als SO Kirche ausgewiesen, liegt aber in unmittelbarer Lage zu einem Wohngebiet. Im Allgemeinen kann davon ausgegangen werden, dass die Bebauung bzw. Nutzungsänderung des Grundstückes als künftiges Wohnhaus realisierbar sein müsste (mindestens WA= Allgemeines Wohngebiet). Eine Bauvoranfrage bei der Stadt ist dennoch zu stellen, da der Verkäufer die Umnutzung nicht gewährleisten kann. Hinsichtlich der energetischen Situation des Bewertungsobjektes wird vorsorglich darauf hingewiesen, dass im Falle eines Eigentümerwechsels Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeinsparung aufgrund der Bestimmungen der EnEV gefordert werden könnten.

 

BAUSUBSTANZ:

Das gepflegte Kirchengebäude wurde auf 40 Betonpfählen gegründet. Es wurde mit einem massiven Außenwandaufbau mit Verblendung aus einem KS-Innenmauerwerk errichtet. Die Dachunterkonstruktion setzte sich aus Stahl und Holzpfetten, verschalten Sparren und Asphaltschindeleindeckung zusammen. Das Flachdach verfügt aus drei Lagen Bitumenpappe.  Die Fußböden in Vorhalle, Garderobe, Flur, WC´s und Küchenraum sind gefliest. Der Kirchraum sowie die anderen Nebenräume sind mit Nadelfilz o.ä. ausgelegt. Die Beheizung der Räume findet über eine zentrale Ölheizung des Fabrikats Viessmann Vitola aus dem Baujahr 03/2006 statt. Das Öllager besteht aus 5 Kunststofftanks mit je 2.000 Liter Fassungsvermögen. Die Warmwasserversorgung erfolgt über Durchlauferhitzer als Unterbaugeräte.

 

LAGEBESCHREIBUNG:

Die angebotene Immobilie befindet sich an der Freiligrathstraße, in der Nähe vom Sportplatzgelände. Die Straße befindet sich im Stadtteil Heppens, welcher vor allem für die zahlreichen Villen und großzügigen Einfamilienhäusern bekannt ist. Er gehört zu den einwohnerstärksten Teilen in Wilhelmshaven und verfügt über eine entsprechend gute Infrastruktur. Hier finden Sie Einkaufsmöglichkeiten, ärztliche Versorgungen sowie soziale Einrichtungen. Heppens verfügt über ein großzügiges Angebot an allgemeinbildenden Schulen, einer Musikschule und einer Berufsbildenden Schule. Im östlichen Teil von Heppens finden Sie Reit- und Fahrvereine sowie ein Kleingartengelände. In nicht einmal 10 Minuten Fahrzeit gelangen Sie an den Hafen und den beliebten Südstrand. Geschäfte des täglichen Bedarfs sowie der Bahnhof sind mit dem Fahrrad innerhalb einer viertel Stunde zu erreichen.

Wilhelmshaven ist eine kreisfreie Stadt im Nordwesten Deutschlands. Sie liegt an der Nordwestküste des Jadebusens. Mit ca. 76.201 Einwohnern ist sie die zweitgrößte Mittelstadt Niedersachsens. Seit 2006 gehört Wilhelmshaven zur Metropolregion Bremen/Oldenburg. Die Stadt profitiert vom Tourismus an der Nordseeküste und zieht mit ihren Einkaufsmöglichkeiten und dem breiten kulturellen Spektrum unter anderem auch Feriengäste der umliegenden Badeorte an. Der Südstrand von Wilhelmshaven mit den Hotel- und Restaurationsangeboten ist beliebter Anziehungspunkt für Wilhelmshavener und Gäste. Das Freizeitangebot entlang der Maritimen Meile am Südstrand und rund um den Großen Hafen schließt die musealen Attraktionen der Stadt ein.

 

ANSPRECHPARTNER:

DIRK MÜLLER